Die Fotografie als Hobby ist in den vergangenen Wochen wieder etwas mehr in meinen Fokus gerückt und ich habe den Kontakt zu Gleichgesinnten gesucht. Egal, ob der Austausch virtuell oder persönlich erfolgt, immer wurde man nach seinem Instagram-Account gefragt. Ohne, geht es offenbar nicht. Man scheint fast unsichtbar. Lustig, dass auch Markus das Phänomen gerade beobachtet und beschrieben hat.
Also hänge ich gerade zwischen den Seilen – einerseits halte ich nichts von Meta und generell wenig von sozialen Netzwerken, andererseits ist es schon schade, wenn dich und deine Bilder keiner wahrnimmt. Ein ungepflegter Instagram-Account scheint mir hingegen manchmal das größere Übel zu sein als der Mut, gar keinen zu unterhalten.
Diese ganzen Videos, die Unart, Musik über die Bilder zu legen, und die absolut bekloppte und werbeverseuchte Timeline machen es dann auch auf der Konsumenten-Seite wieder einfach, dem ganzen fernzubleiben...
🎁 Jochen Schweizer
Es sind ein paar Wochen ins Land gezogen, bis ich einen engen Freund nach meinem Geburtstag getroffen habe, und daher wurde ich überraschenderweise trotz Verjährung noch mit einem Geschenk beglückt: einem Gutschein von Jochen Schweizer. Im konkreten Fall geht es um ein bis drei Übernachtungen im Rahmen eines Kurzurlaubes. Obligatorisch ist die Zuzahlung für die Halbpension.
Leute, ihr meint es nur gut, aber verschenkt so etwas nicht. Bestenfalls setzt Ihr den Beschenkten unter Druck, die Zuzahlung zu einem eigentlich nicht geplanten Urlaub zu leisten, schlimmstenfalls verfällt der Gutschein einfach. Letzteres ist Jochens Geschäftsmodell. Nebenbei: Wie viel Selbstliebe muss man haben, seinen Laden nach sich selbst zu benennen?!
In der Geschenkbox befindet sich eine kleine Karte mit QR-Code, der zur Einlösung auf eine Website verweist. Wie zum Beweis der verlinkten Vermutung, sieht man da nicht etwa übersichtlich, welche Hotels zu welchen Terminen mit welchen Zuzahlungen verfügbar sind, sondern es werden in erster Linie alternative Angebote angepriesen. Wenn ich das richtig verstehe, ist es also letztlich egal, welcher Gutschein verschenkt wurde, es geht nur um dessen Barwert. Ich könnte also immer noch Panzerfahren oder Bungee-Jumping wählen.
📺 Sofa-Streaming
Nun wollten wir natürlich doch wissen, wie es bei Absentia weitergeht. Aber ich mag die Serie nicht, deswegen bin ich jetzt nach der ersten Staffel raus. Die Geschichte ist viel zu konstruiert, trieft vor Logiklöchern und die Handlungen machen über weite Strecken absolut keinen Sinn. Anschließend konnten wir nicht länger warten und haben die ersten beiden Folgen der zweiten Staffel von Hijack gesehen. Überraschung: Die Serie spielt in Berlin, konkret in der Berliner U-Bahn. Leider tröpfeln die weiteren Folgen nur wöchentlich aus dem Streamer.
Kommentare
30.01.2026 - Sven meint dazu:
Was hältst du davon, Foto noch mal ’ne Chance zu geben? Da ist zwar immer noch relativ wenig los, aber wenn wir nicht mit gutem Beispiel vorangehen, wer dann?
30.01.2026 - Hendrik antwortet:
Ja, hab ich sogar auf dem Handy. Aber so richtig werde ich damit auch nicht warm. Du hast Recht, man sollte das zumindest auch bespielen. 👍🏻